Das kulturelle
Schachmagazin Karl

NEUES

KARL macht Urlaub.
Bitte beachten Sie, dass unser Büro wegen Betriebsferien bis zum 30. Oktober geschlossen ist. Bestellungen und Anfragen können erst danach wieder bearbeitet werden.

Die Karl-Herbstausgabe widmet sich der Schacholympiade in Buenos Aires 1939. Sie zählt zu den bemerkenswertesten Schachveranstaltungen, nicht nur, weil das Turnier vom Beginn des Zweiten Weltkriegs überschattet wurde. Vor 80 Jahren konnte das deutsche Team (mit einer “großdeutschen” Besetzung aus deutschen und österreichischen Spielern) seinen einzigen Sieg bei einer offiziellen Schacholympiade erringen. Für viele Spieler – auch des Siegerteams – war dieser Event eine biographische Zäsur. Viele blieben in Südamerika und trugen nach dem Krieg zum Aufstieg Argentiniens zu einer der besten Schachnationen bei. Aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen hat die Schacholympiade 1939 auch über das Schachbrett hinaus zahlreiche erstaunliche Geschichten generiert, die erzählenswert sind.

Das Heft ist im Bahnhofsbuchhandel erhältlich
oder kann direkt hier bestellt werden.

2. Deutsche MINTSchachmeisterschaft
für Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Emanuel Lasker Gesellschaft sowie alle Spieler, die eine Ausbildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik haben oder einen Beruf mit dieser fachlichen Ausbildung erlernen oder ausüben. Studenten und Schüler mit Interesse an den MINT-Berufen sind ebenfalls als Teilnehmer berechtigt.

Die Teilnehmeranzahl ist auf 128 beschränkt.
Anmeldeschluss ist der 1. November 2019.
Das Startgeld beträgt 16,- Euro und wird für gemeinnützige Zwecke verwendet.

Weitere Informationen unter. lasker-gesellschaft.de

Anmeldungen schriftlich oder per E-Mail:

Emanuel Lasker Gesellschaft e.V.
c/o Schwenke & Schütz
Bernburger Straße 32, 10963 Berlin
info@lasker-gesellschaft.de

ÜBER UNS

Karl ist ein mehrfach preisgekröntes deutsches Schachmagazin, das sich vor allem mit den kulturellen und historischen Aspekten des Schachspiels beschäftigt. In vier Ausgaben im Jahr werden seit 2001 wechselnde Schwerpunkte aus unterschiedlichsten Perspektiven umfangreich behandelt. Im Mittelpunkt der Hefte stehen Themen wie Biographien berühmter Persönlichkeiten von Emanuel Lasker, Paul Keres oder Anatoli Karpow, Städte- und Länderporträts, inhärente Aspekte des Spiels wie Endspiel oder Taktik, Kunst, Musik und Literatur, aber auch ausführliche Darstellungen aktueller Weltmeisterschaften, bei denen Karl stets direkt vor Ort ist.

Ansprechend gestaltet bietet Karl unter Mitarbeit renommierter Autoren informative, unterhaltsame und anspruchsvolle Artikel aus allen Bereichen des Schachs. Neben regelmäßigen Rubriken finden sich Porträts über die Menschen hinter den Schachspielern.

Karl möchte der Faszination des Schachs nachspüren und dem Leser  tiefere Einblicke in die Hintergründe des Spiels geben. Dabei ist es unerlässlich, den Blick stets über die 64 Felder hinaus zu richten.

Deutscher Schachpreis

Für sein nahezu einzigartiges Heftkonzept bekam Karl 2014 als erste deutsche Schachzeitschrift vom Deutschen Schachbund den “Deutschen Schachpreis” verliehen  – die höchste Auszeichnung, die der DSB für kulturelle Verdienste um das Schach vergibt.

2018 wurde Karl von der Emanuel Lasker Gesellschaft für “die herausragende Förderung des Schachs als Kultur- und Bildungsgut” mit der Lasker-Trophäe ausgezeichnet.

Lasker-Trophae 2018

SELBSTPORTRÄT

Einige Leser werden sich über den ungewöhnlichen Namen unserer Zeitschrift wundern. Aber das Schachmagazin Karl gibt es schon seit 1983, damals freilich noch als Vereinszeitschrift der Schachfreunde Schöneck.  In einer demokratischen Abstimmung entschieden damals die Mitglieder, ihr internes Mitteilungsorgan mit Begriffen wie Kommunikation, Ansichten, Realitäten und Lorbeerkränze zu verbinden, mit denen sich der Verein identifizierte. Und so entstand daraus das Akronym, das bis heute als Logo das Magazin ziert.

Obwohl eine Vereinszeitschrift, war Karl immer auch mehr. Dafür sorgten der Enthusiasmus der Mitarbeiter, die neben vielen Berichten aus dem Alltagsleben eines Schachvereins immer wieder eine bunte Mischung origineller, phantasievoller und kenntnisreicher Beiträge aus allen Bereichen des Schachs zusammenstellten. Leser in ganz Deutschland, zahlreiche Preise und ein lebhaftes Vereinsleben waren der Lohn.

Dieser Erfolg des Karl führte 2001 zu dem kühnen Entschluss, die Vereinszeitschrift mit neuem Konzept überregional erscheinen zu lassen. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, das die Gründungsväter Johannes Fischer, Stefan Löffler und Harry Schaack bestritten, denn schließlich gab es in Deutschland zahlreiche und sehr gute Schachzeitschriften. Aber unsere Abonnenten haben uns die Mühen bis heute gedankt.

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