Das kulturelle
Schachmagazin Karl

NEUES

Karl 3/2018 steht ganz im Zeichen des Bauern. Die vermeintlich schwächste Schachfigur ist vielleicht die interessanteste. Schon Philidor wusste, dass die Bauern die Seele des Spiels sind und jeder Mittelspielstellung ihren unverwechselbaren Charakter verleihen. Aber auch die Fähigkeit zur Verwandlung und seine unterschiedlichen Erscheinungsformen haben dem Bauern zu vielen  Bezeichnungen verholfen, vom Freibauern über den Doppel- bis zum Randbauer, um nur einige zu nennen.

Das Heft ist im Bahnhofsbuchhandel erhältlich
oder kann direkt hier bestellt werden.

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Das Schachmagazin Karl präsentiert in Kooperation mit dem Deutschen Schachbund und in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie am 30. Oktober auf dem Frankfurter Römerberg eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sportsgeist – Geistessport? Das Schachspiel als königliche Sportart.“ Als Gäste werden der DSB-Präsident Ullrich Krause, Prof. Dr. Ernst Strouhal, GM Dr. Helmut Pfleger, WGM Sarah Hoolt und Ulrich Stock von der Zeit die Frage diskutieren, ob Schach Sport ist. Weil der DSB Gelder für die Leistungssportförderung vom Deutschen Olympischen Sportbund erhält, hat die Beantwortung dieser Frage erhebliche Bedeutung.

Der Eintritt ist frei, aber eine Voranmeldung wird bis zum 25. Oktober erbeten unter: obut@evangelische-akademie.de. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Website der Evange­lischen Akademie zu finden.

ÜBER UNS

Karl ist ein mehrfach preisgekröntes deutsches Schachmagazin, das sich vor allem mit den kulturellen und historischen Aspekten des Schachspiels beschäftigt. In vier Ausgaben im Jahr werden seit 2001 wechselnde Schwerpunkte aus unterschiedlichsten Perspektiven umfangreich behandelt. Im Mittelpunkt der Hefte stehen Themen wie Biographien berühmter Persönlichkeiten von Emanuel Lasker, Paul Keres oder Anatoli Karpow, Städte- und Länderporträts, inhärente Aspekte des Spiels wie Endspiel oder Taktik, Kunst, Musik und Literatur, aber auch ausführliche Darstellungen aktueller Weltmeisterschaften, bei denen Karl stets direkt vor Ort ist.

Ansprechend gestaltet bietet Karl unter Mitarbeit renommierter Autoren informative, unterhaltsame und anspruchsvolle Artikel aus allen Bereichen des Schachs. Neben regelmäßigen Rubriken finden sich Porträts über die Menschen hinter den Schachspielern.

Karl möchte der Faszination des Schachs nachspüren und dem Leser  tiefere Einblicke in die Hintergründe des Spiels geben. Dabei ist es unerlässlich, den Blick stets über die 64 Felder hinaus zu richten.

Deutscher Schachpreis

Für sein nahezu einzigartiges Heftkonzept bekam Karl 2014 als erste deutsche Schachzeitschrift vom Deutschen Schachbund den “Deutschen Schachpreis” verliehen  – die höchste Auszeichnung, die der DSB für kulturelle Verdienste um das Schach vergibt.

2018 wurde Karl von der Emanuel Lasker Gesellschaft für “die herausragende Förderung des Schachs als Kultur- und Bildungsgut” mit der Lasker-Trophäe ausgezeichnet.

Lasker-Trophae 2018

SELBSTPORTRÄT

Einige Leser werden sich über den ungewöhnlichen Namen unserer Zeitschrift wundern. Aber das Schachmagazin Karl gibt es schon seit 1983, damals freilich noch als Vereinszeitschrift der Schachfreunde Schöneck.  In einer demokratischen Abstimmung entschieden damals die Mitglieder, ihr internes Mitteilungsorgan mit Begriffen wie Kommunikation, Ansichten, Realitäten und Lorbeerkränze zu verbinden, mit denen sich der Verein identifizierte. Und so entstand daraus das Akronym, das bis heute als Logo das Magazin ziert.

Obwohl eine Vereinszeitschrift, war Karl immer auch mehr. Dafür sorgten der Enthusiasmus der Mitarbeiter, die neben vielen Berichten aus dem Alltagsleben eines Schachvereins immer wieder eine bunte Mischung origineller, phantasievoller und kenntnisreicher Beiträge aus allen Bereichen des Schachs zusammenstellten. Leser in ganz Deutschland, zahlreiche Preise und ein lebhaftes Vereinsleben waren der Lohn.

Dieser Erfolg des Karl führte 2001 zu dem kühnen Entschluss, die Vereinszeitschrift mit neuem Konzept überregional erscheinen zu lassen. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, das die Gründungsväter Johannes Fischer, Stefan Löffler und Harry Schaack bestritten, denn schließlich gab es in Deutschland zahlreiche und sehr gute Schachzeitschriften. Aber unsere Abonnenten haben uns die Mühen bis heute gedankt.

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