KULTURELLE VERDIENSTE

Die Emanuel Lasker Gesellschaft zeichnet das Schachmagazin Karl mit der „Lasker“-Trophäe aus.

 

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Foto: Michael Dombrowsky

2018 ist anlässlich seines 150. Geburtstages Lasker-Jahr. Nicht nur der Deutsche Schachbund hat sich viele Aktivitäten vorgenommen, auch die Emanuel Lasker Gesellschaft plant zahlreiche Veranstaltungen. Eine davon ist die Vergabe von acht Lasker-Trophäen, die für „besondere Verdienste um die Förderung des Schachs als Kultur- und Bildungsgut“ vergeben werden. Nach der Schachstiftung GK und ChessBase erhielt nun am Rande des Kandidatenturniers in Berlin während eines Kulturabends im Café Sybille das Schachmagazin Karl den dritten „Lasker“.

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In der Laudatio hob Thomas Weischede von der ELG hervor, dass es eigentlich nicht erforderlich wäre, diese Preisver­leihung noch besonders zu begründen, weil die Zeitschrift Karl inzwischen ein Synonym für Schachkultur sei und es alljährlich immer wieder schaffen würde, mit einer Fülle von interessanten Beiträgen Brücken zwischen dem Schach als Sport und Kulturgut zu bauen. Insbesondere dem Engagement von Harry Schaack und Johannes Fischer sei es dabei zu verdanken, dass es mit der Zeitschrift inzwischen eine fest etablierte Informationsquelle für alle Schachkulturfreunde gäbe, die sich oft auch mit Lasker und der ELG befasst.

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Karl hat für die ELG im Lasker-Jahr 2018 eine Sonderausgabe erstellt, die das Wirken des 2. Weltmeisters würdigt und wichtige Mitglieder der ELG vorstellt. Interessenten können das Heft für eine Schutzgebühr von 4,- Euro über die Website der ELG bestellen. Unter www.lasker-gesellschaft.de findet man auch die anderen geplanten Veranstaltungen wie die 1. Deutsche Schachmeisterschaft für Mathematiker und Wissenschaftler zum einen, für Künstler, Kunsthistoriker und Verleger zum anderen – oder auch einen Schachkarikaturenwettbewerb. hs